Freitag, 28. März 2014

mein neues Hobby und das Leben

 Ich hab meinem Mann vor drei Jahren eine Kamera zu Weihnachten geschenkt, weil er früher gerne und gut mit einer ordentlichen Kamera fotografiert hat und das irgendwann eingeschlafen ist. Eine richtige Spiegelreflexkamera konnte ich mir damals nicht leisten und ich konnte damit auch gar nicht fotografieren, also habe ich mich für den Mittelweg entschieden: Eine Bridgekamera. Nach langem Suchen wurde es eine Pentax X90.
Die hat uns die letzten 3 Jahre gute Dienste geleistet und einige tolle Bilder gemacht. So nach und nach stiegen aber die Ansprüche und die Schwachstellen der Kamera fielen auf. Sie hat z. B. eine relativ lange Auslösezeit - ganz blöd, wenn man viel und oft die Kinder fotografiert. Meine bleiben nämlich selten lange am selben Ort. Dafür müsste ich sie festtackern...
Aus Jux habe ich dann mal bei Ebay nach digitalen Spiegelreflexkameras geschaut - und da gab es ein Schnäppchen und 3,2,1 - meins - schwupps, schon haben wir eine gebrauchte Canon EOS 350D. Eine "Einsteigerkamera" - aber mit allem, was wir brauchen.
Seither experimentiere ich jetzt also mit der DSLR und es macht zunehmend Spaß. Beim Experimentieren fiel mir ein (ich hab manchmal so philosophische Anflüge, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt), dass Fotografieren und das "wahre Leben" sehr viel gemein haben.
Ich entschuldige mich bei allen professionellen Fotografen und Menschen, die das wirklich können für die dilettantischen Bilder...

1.) Das Motiv ist entscheidend
Es ist maßgeblich daran beteiligt, ob uns ein Bild gefällt, oder nicht - und nicht immer kann man sich aussuchen, was man kriegt. (An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem "Model" Mifi bedanken...)

2.) Einstellung ist das A und O 
Schon wenn man die Einstellung ein bisschen verändert, kommt etwas ganz anderes raus 
(auch wenn man es auf den ersten Blick nicht immer sieht)


3.) Hintergründe werden unterschätzt
Vor einem blöden Hintergrund ist es schwer, was Gutes rauszubringen. Schwer, aber nicht unmöglich.

4.) Die Perspektive machts
Von rechts, von links, von oben, von unten - das selbe Motiv sieht aus unterschiedlichen Blickwinkeln total unterschiedlich aus. Oft lohnt sich ein Perspektivenwechsel um ganz neue Seiten kennenzulernen.



5.) Der Fokus
Wenn man zu stark fokussiert, verliert man den Blick aufs Ganze. Das ist nicht immer schlecht - manchmal führt es aber dazu, dass man nichts mehr erkennt...


6.) Der Ausschnitt
Wir alle neigen zu selektiver Wahrnehmung. Wir sehen das, was wir sehen wollen. Das ist ok - solange uns bewusst ist, dass wir das tun. Es kann sehr reizvoll sein, sich mit kleinen Ausschnitten zu beschäftigen - aber man sollte immer wieder mal versuchen, das Ganze zu sehen.

7.) Vordergrund und Hintergrund
Manchmal rutschen die eigentlich wichtigen Dinge in den Hintergrund und manchmal konzentrieren wir uns so auf den Hintergrund, dass das eigentlich Wichtige verschwimmt.



8.) Schärfe
Ab und zu passiert es auch, dass man überhaupt nichts mehr scharf sieht.


 9.) Licht und Schatten
Es gibt Licht und Schatten, Hell und Dunkel - das kann man nicht wegleugnen. Manchmal bringt es Leben in ein Bild, manchmal stört es und manchmal macht es gar ein Bild aus.


 10.) Zeit
 Manchmal ist das, worauf wir uns konzentrieren schon lange nicht mehr da...





11.) "Gruppen"
Es muss nicht immer alleine sein und alleine gehen.



12.) Überraschung
Man weiß vorher nie, was man kriegt - und die komischen Kleinigkeiten sieht man oft erst im Nachhinein.


So, die Parallelen zum Leben kann jetzt jeder selber ziehen.

Sonntag, 23. März 2014

kleine Methode gegen die Angst

Heute mal etwas ganz Praktisches.
Der Mann einer Freundin von mir ist Therapeut und hat eine "Notfall-CD" für Patienten herausgebracht. Darauf gibt es eine Übung gegen die Angst. Die kann man machen, wenn man merkt, dass die Angst kommt.
Diese Übung geht folgendermaßen:

Man sucht sich drei Dinge in seiner Umgebung, die man sieht und benennt sie möglichst genau. Am Anfang ist es leichter, das laut zu machen, später, wenn man schon ein bisschen geübt hat, kann man das auch leise machen.
Also z. B.: Ich sehe einen blauen Schaukelstuhl mit Holz-Armlehnen, ich sehe einen orangen Plastikkorb, ich bemerke eine schwarze Katze.
Dann hört man auf drei Dinge, die man wahrnimmt: Ich höre eine Tastatur klappern, ich höre Menschen singen, ich höre das Kaminfeuer knistern.
Dann drei Stellen spüren, an denen der Körper Kontakt zu anderen Dingen hat: Ich spüre unter meinem Po das weiche Sofa, ich spüre an den Füßen die kuschelige Decke und ich fühle im Nacken das warme Körnerkissen.
Danach wiederholt man diese Übung mit zwei Dingen, die man sieht, zwei Geräuschen und zwei Berührungspunkten zur "Außenwelt".
Danach nochmal mit einer Sache, die man sieht, einem Geräusch und einem Berührungspunkt.

Wer danach immer noch das Gefühl hat, dass die Angst kommt, kann diese Übung wiederholen, bis er meint, die Angst überstanden zu haben.

Diese Übung verwurzelt einen im Hier und Jetzt, man fokusiert auf sich, auf seine unmittelbare Umgebung und hindert die Gedanken durch die konkreten Aufgaben daran, sich in die Angstspirale hineinziehen zu lassen.

Probiert es aus, es hilft wirklich.

Samstag, 22. März 2014

Jack in the box

Ich habe ja gerne mal behauptet, wer Terry Pratchett liest kann eigentlich keine Angst vor dem Tod haben.
Bei Prachett ist der Tod beinahe in jedem Buch gegenwärtig. Er ist der klassische Tod - ein großes Gerippe mit schwarzem Umhang und Sense oder Schwert. Und trotzdem entspricht er nicht ganz diesem althergebrachten Bild vom Sensenmann. Zum einen, weil er versucht, die Menschen zu verstehen und sich für das Wesen des Menschseins interessiert und dabei oft ganz schön viel Gefühle (und Humor) zeigt. Zum anderen, weil er auf einem großen weißen Pferd reitet, das Binky heißt (er hat es schon mit Knochenrössern versucht, aber die fielen auseinander und die Feuerrösser neigten dazu, den Stall anzuzünden...).
Kann man Angst haben, wenn ein weißes Pferd namens "Binky" vor einem steht und der Knochenmann der daraufsitzt noch schnell ein Curry holen muss? Schwerlich...
Außerdem gefällt mir Pratchetts Einstellung zu dem, was danach kommt. Wenn die Seelen vom Körper getrennt sind, kommen sie in eine Art "Zwischenwelt". Gefragt, was denn nun passiert, antwortet Tod einmal: "Das, was DU willst".
Das trifft (glaube ich) ziemlich genau den Punkt.
Ich persönlich glaube nicht an Wiedergeburt. Ich will weder als Ameise noch als Mensch wiederkommen. Ich lebe gerne, aber ich glaube, mir reicht einmal.
Die Geschichte mit Himmel und Hölle, gemessen werden, Fegefeuer und ewiger Verdammnis finde ich ebenfalls eher unangenehm. Nicht, weil ich ein so schlechtes Leben geführt hätte, dass ich Angst vor ewiger Verdammnis hätte. Ich lebe durchschnittlich gut. Es gibt sicher noch Möglichkeiten nach oben, aber ich habe noch niemandem etwas wirklich Böses getan.
Was will ich also dann? Keine Ahnung. Ruhe wäre aus jetziger Sicht ganz angenehm - ich habe aber ja schon gelernt, dass das was man sich vorstellt und das, was dann rauskommt nicht immer das selbe ist. (Es heißt nicht umsonst: "Überlege Dir, was Du Dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen.") Ruhe wäre also ziemlich schnell ziemlich langweilig.
Glücklich sein wäre auch schön - das habe ich jetzt auch und finde es ganz angenehm.
Aber wie das konkret aussehen soll, weiß ich nicht. Park mit grünen Bänken? Weiße Wolke und Harfe in den Händen, Hosianna singen und Manna? Grünes, hügeliges Land? Keine Ahnung.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, will ich auch nicht so wirklich drüber nachdenken. Ich würde gerne in einem Friedwald liegen - aber das gibt es in unserer Nähe leider noch nicht. Meine Bereitschaft darüber hinaus über das Sterben und den Tod usw. nachzudenken ist hingegen drastisch gesunken. Und das liegt wohl daran, dass ich sehr wohl Angst vor dem Tod habe.
Nicht konkret davor, heute oder morgen zu sterben, sondern davor, nicht alt zu werden und meine Kinder nicht aufwachsen zu sehen, keine Enkel kennenlernen zu dürfen, nicht mit meinem Mann als Rentner auf unserem Hausbänkchen in der Sonne zu sitzen.
Angst davor, ein Rezidiv zu entwickeln, neu zu erkranken, Metastasen zu bekommen.
Angst davor, den ganzen Mist nochmal durchmachen zu müssen und am Ende den Kampf zu verlieren.

Jack in the Box von artist and architects.

http://galerie.designnation.de/bild/34775
Dazu kommt dann noch die Angst, eines meiner Kinder in dieser Situation erleben zu müssen.
Diese ganzen Ängste habe ich normal säuberlich verpackt in einer Kiste in mir stehen. Nur manchmal habe ich das Gefühl, dass diese Kiste eigentlich ein Pulverfass ist und die Lunte brennt - und ich nicht weiß, wie lange noch. Die Kiste ist wie ein "Jack in the box" (wie heißen die Dinger auf Deutsch? Kistenteufel?). Plötzlich springt der Deckel hoch und es hat mir den gesamten Inhalt ins Gesicht.
Genau dieser Kontrollverlust mach mir Schwierigkeiten. Nicht ich bestimme, wann das Pulverfass hochgeht, wann Jack aus der Box kommt. Und das ist ein extrem unangenehmes Gefühl.
Um das zu vermeiden, versuche ich momentan, alle Situationen zu meiden, die das Hochgehen auslösen könnten. Ich will nichts über Rezidive, Neuerkrankungen, Metastasen und das Sterben hören.
Das Leben ist diesbezüglich allerdings nur selten kooperativ. Vielleicht meint es auch, dass ich gefälligst lernen muss, mit meinen Ängsten umzugehen - und konfrontiert mich gerade deshalb immer und immer wieder mit genau diesen Themen. Da sterben Menschen, die ich im Internet "kennengelernt" habe, die nur 1 Jahr älter sind als ich und die lange gegen den Krebs gekämpft haben. Da häufen sich die anrührenden Bilder von Menschen, denen ihre letzten Wünsche erfüllt werden. Da gibt es Nachrichtenmeldungen von Promis, die ihrer Krankheit erliegen...
Langfristig gesehen werde ich mich stellen müssen. Kurzfristig gesehen mache ich - soweit es geht - weiterhin die Augen zu. Es geht aber eben nicht immer.

Deshalb für alle, die den Kampf gegen den Krebs oder gegen andere Krankheiten oder das Leben an sich verloren haben: Macht es gut, wo immer ihr seid und was immer ihr euch ausgesucht habt, wie es weitergeht.
Für Euch hier eines meiner Lieblingsgedichte:

Do not stand at my grave and weep
Mary Elizabeth Frye

Do no stand at my grave and weep,
I am not there, I do not sleep.
I am a thousand winds that blow
I am the diamond glints on snow
I am the sunlight on ripened grain
I am the gentle autumn rain.

When you awaken in the morning's hush
I am the swift uplifing rush
Of quite birds in circled flight
I am the soft stars that shine at night.
Do not stand a my grave and cry
I am not there, I did not die.

Montag, 17. März 2014

Recover your smile

Die Chemo-Zeit ist ja wirklich dreckig - und das sage ich, obwohl es mir echt (fast) immer vergleichsweise gut ging. Ich will gar nicht wissen, wie es denen geht, die das Ganze nicht so gut vertragen.
Nichtsdestotrotz ist es eine Zeit, die wahnsinnig anstrengend ist - für den Körper und das Gemüt. Nicht so zu können, wie man will, immer wieder vom eigenen Körper ausgebremst werden, weil "es" nicht geht (was auch immer es ist) - das haut den Stärksten  irgendwann aus der Bahn. Dazu dann noch graues Winterwetter, wenig Sonne, schlechte Nerven, keine Arbeit... Da rückt die Depression in greifbare Nähe.
ABER...
Nach der Nacht kommt der Tag, nach dem Winter der Frühling.
Die Sonne scheint, die Chemo ist vorbei und mein (Selbst-)Belohnungsprogramm läuft auf Hochtouren.
Ich habe schon wunderbare Zeiten mit wirklich lieben Menschen genossen, ich habe gefrühstückt, tolle Familienfotos bekommen, das Fasten mit einem traumhaft leckeren Steak gebrochen - und gestern habe ich mich nochmal selbst belohnt - bzw. mich von anderen belohnen lassen.
Ich war in München bei Recover your smile (wer auf Facebook kucken will, auch hier ist Recover your smile vertreten). Dort erwartet ein Team von Freiwilligen Krebskranke, um ihnen zu zeigen, dass sie auch in ihrer Krankheit schön sind, um ihnen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und einen unvergesslichen Tag zu bescheren.
Ich wurde also gestern (zusammen mit 6 anderen Frauen) von professionellen Kosmetikerinnen (oder heißt das jetzt "Make-Up-Artists"? Wenn man bedenkt, was sie aus mir gezaubert haben, hat das wohl was mit Kunst zu tun) geschminkt und danach von Fotografen abgelichtet. Es gab einen "dezenten" Teil und einen eher "ausgeflippten" (wobei ich ja nicht so der ausgeflippte Typ bin, dafür bin ich ja viel zu schüchtern...), bei dem man sich wild schminken lassen und im Kostüm- und Requisitenfundus des Vereins bedienen kann.
Alleine das Make-up war jede Minuten wert. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie schön es ist, wenn die Pinsel durch die Gesichtshaut bis hin zur Seele streicheln.
Und herausgekommen sind schöne Bilder.
Allen Betroffenen kann ich nur ans Herz legen, dieses wunderbare Angebot wahrzunehmen. Das Team besteht aus lauter Goldschätzen, es herrscht eine entspannte Atmosphäre und macht wirklich Spaß - und man kriegt tolle Erinnerungsfotos.
Sollte jemand Lust haben, das Team als Fotograf oder Make-Up-Artist zu unterstützen: Auch hierfür ist das Team sicherlich offen, einfach mal anfragen.

Ich kann nichts anderes, als ein herzliches
Dankeschön
an das Team zu richten. Es ist toll, wie Ihr Euch engagiert, es ist super, was Ihr leistet und ich ziehe meinen Hut vor jeder Einzelnen von Euch.

Als ich (immer noch mit "dramatischem Make-up") heimkam, waren meine Kinder gerade dabei, ins Bett zu gehen. Mein Sohn lief an mir vorbei und sagte, "Hi Mama" - und dann schaute er mich nochmal an und meinte: "Du bist ja GESCHMINKT!!! - und ich hab Dich sofort wiedererkannt..."

Und hier jetzt noch ein paar Fotos, die zeigen, wie toll das dort ist :-)










P.S.: Ich finde übrigens, dass ich unbedingt rote lange Haare anstreben sollte :-)

Sonntag, 9. März 2014

Frühüling

Geht's Euch auch so? Bei so einem Wetterchen ist alles irgendwie besser zu ertragen.
Ich habe die letzten beiden Tage auf der Terrasse in der Sonne die Chemo ausgeruht und war heute so fit, dass ich zu einem wunderbaren Frühstück mit zwei netten Menschen starten konnte.
Nachmittags haben wir dann noch - mit Überraschungsbesuch - die Grillsaison eingeläutet.
Zwischendrinnen die Sonne genossen und jetzt freue ich mich auf eine heiße Badewanne als Ausklang zu einem wunderbaren Tag.
So kann man das Leben doch gut aushalten, oder?


Donnerstag, 6. März 2014

6/6 = 1

So, endlich, letzte Chemo durch. Somit können wir wieder einen Punkt auf der Liste abhaken.
Ich hake gerne ab. Das tut mir gut. Es gibt mir das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Und diesmal war das ja eine ganze Menge, die jetzt geschafft ist.
Nachdem ich das letzte Mal ja ausprobiert habe, wie das so ist, MIT Nebenwirkungen, habe ich diesmal beschlossen, sie wieder wegzulassen. Die waren nämlich doof und nichts für mich. Also bestreike ich sie diesmal wieder.
Statt dessen hol ich mir noch ein Eis. Eis hilft nämlich gegen übel. Und dann setze ich mich auf die Terrasse und genieße die Sonne oder lege mich aufs Sofa und schlafe eine Runde. Beides gute Alternativen zu blöden Nebenwirkungen, oder?
In diesem Sinne: Guten Appetit.

Mittwoch, 5. März 2014

Es schneit in meinen Gedanken

Passend zum Wetter heute (hier hat es nach strahlendem Sonnenschein schon gegraupelt) sieht es auch in meinem Kopf aus.
Morgen ist die letzte Chemo - und so blöd das ist: Ich hab richtig Schiss davor. Eigentlich sollte man meinen, die Letzte wäre kein Problem mehr. Wenn man vorher alle durchgestanden hat, dann sollte doch die Letzte quasi mit links gehen. Wird sie auch. Aber heute fühlt es sich blöd an. Mulmig. Seltsam. Ängstigend.
Dabei habe ich beschlossen, dass die Letzte nochmal total nebenwirkungsarm wird. Ich hab mich für Sonntag schon mal bei meiner Cousine zum Frühstücken eingeladen - damit ich ein Ziel habe. Für den darauffolgenden Sonntag habe ich einen Termin bei "Recover your Smile" in München, lass mich schminken und fotografieren und feiere innerlich den Abschluss der Chemotherapie.
Lauter schöne Sachen. Und es wird toll sein, endlich fertig zu sein. Wenn nur morgen schon vorbei wäre.
Und weil morgen eben noch nicht vorbei ist, ist es heute noch blöd in meinem Kopf und in meinem Bauch. Und wenn es blöd ist in Kopf und Bauch, dann kommen zu den einen auch noch andere doofe Gedanken und dann wird es insgesamt einfach schwierig. Da kann man sich dann trefflich Gedanken drüber machen, ob es wohl die Kinder auch irgendwann mal erwischen wird oder ob man selber nochmal erkrankt und, und, und...
Zum Glück habe ich aber drei wunderbare Kinder, die mich dann zwischendrinnen immer wieder fordern und/oder zum Lachen bringen. Dafür bin ich ihnen wirklich, wirklich dankbar. Wenn so ein Zwerg zum Beispiel vor dem Karton mit den Mützen/Schals/Handschuhen kniet und seine Mütze sucht und dabei immer ruft "Mützel, MÜÜTZEEEL, wo biiiiist Du?" - da muss ich schmunzeln und dann geht es zumindest kurzfristig wieder besser.
Ich werde mir also heute noch ganz viel meine Kinder gönnen und dann eine heiße Badewanne und dann schauen, dass ich möglichst bald schlafe, damit ich keine Zeit mehr habe, um blöde Gedanken zu denken.

Solche Tage sind doof - aber wahrscheinlich braucht man dunkelgraue Tage, um die hellen, schönen wirklich genießen und schätzen zu können.

Also lassen wir es noch ein bisschen in den Gedanken schneien, bevor dann der Sommer im Kopf anbricht.

Montag, 3. März 2014

Noch ein ganz besonderer Dank

Heute muss ich noch einen ganz besonderen Dank loswerden.
Mein allerliebster Lieblingshase hält es nämlich jetzt schon genau 9 Jahre mit mir aus. Heute vor 9 Jahren habe ich den ersten Kuss von ihm bekommen - und ich weiß bis heute nicht, wie ich vom Auto in meine Wohnung gekommen bin, so durch den Wind war ich. Da hat alles gekribbelt, da waren Horden von Schmetterlingen im Bauch, da klingelte die Seele und das Herz pochte und alles war auf einmal richtig und vollständig.

Hase, ich liebe Dich über alles. Ich danke Dir, dass Du seit 9 Jahren mit mir durch Dick und Dünn und über alle Höhen und Tiefen gehst. Danke, dass Du immer für mich da bist, dass wir wundervolle Kinder haben, dass wir uns gemeinsam Träume verwirklichen - und dass wir nach wie vor von ähnlichen Dingen träumen. Danke, dass Du mich nimmst, wie ich bin und mich vollständig machst.
Ich bin froh, Dich zu haben.

Steckbrief

Ich wurde von einer Freundin aufgefordert, einen Steckbrief zu erstellen, hier also bitte schön:

Name: Julia 

Spitzname: Julchen, Jul, Jule
Geburtstag: anno 1977...
Geburtsort: Wertingen
Größe: 1,63
Gewicht: ich hab keine Waage, aber geschätzte 15 kg zu viel... Ich schiebs aufs Cortison und will nichts anderes hören. Und ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wieviele Jahre Cortison nachwirkt.....
Augenfarbe: grün-braun
Haarfarbe: derzeit nicht verfügbar - und dann wird's spannend :-)
Lieblingsfarbe: ROT
Lieblingsessen: Rouladen mit Spätzle, Sunntas-Brahla, Rindersteak (medium)
Lieblingssong: "Steh auf" von den Toten Hosen, in romantischerer Stimmung gerne auch mal "You'll be in my heart" von Phil Collins. "You raise me up" oder "Hallelujah" oder "Little Fighter" oder....... gehören auch noch in die engere Auswahl. Ich kann mich nicht entscheiden. Ich mag gute Musik mit Beat und mit Melodie und mit Sinn.
Lieblingsfilm: ich mag nach wie vor "Pretty Woman" und ich liebe den Walt Disney "Robin Hood" und "Shrek" und die Kurzfilme von Pixar, "Jenseits der Stille" ist toll, "Hinter dem Horizont" fand ich damals auch nicht schlecht, "Das Piano" hab ich wirklich oft gesehen, "Hidalgo"fand ich auch gut. "Much Ado About Nothing" war ebenfalls toll - und je länger ich nachdenke, desto mehr fallen mir ein....
Lieblingsbuch: "Der kleine Prinz", die Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett und die Mittelalterkrimis von Andrea Schacht. Außerdem "Der Medicus", "Die Säulen der Erde", "Anleitung zum Unglücklichsein", "Herr Röslein", "Ferien auf Saltkrokan" (und fast alle anderen Astrid LIndgren Bücher) und ganz viele Kinderbilderbücher.
Lieblingsserien: Monk, Dr. House, The Big Bang Theory, Shaun das Schaf
Hobbys: Lesen, Musik, Nähen, Stricken, Häkeln, Puzzles, mich mit Freunden treffen, Bloggen
Beruf: Diplom Schlauberger ... (ok, die offizielle Bezeichnung lautet Diplom Sozialpädagogin (FH)  ) und MUTTER (also Mädchen für Alles)
Stärken: ich kann gut zuhören, ich bin super im Reframen, ich kann meistens klar denken, ich bin in der Lage, mir eine eigene Meinung zu bilden und diese zu vertreten, ich bin immer für Freunde da, ich lasse mir selten die gute Laune verderben, ich bin verlässlich, deutsche Rechtschreibung und Grammatik...
Schwächen: Schokolade, Haushalt, momentan sehr schlechte Nerven
Ziele: 85 werden
Lebensmotto: "Kopf hoch, auch wenn der Hals schmutzig ist"
Das mag ich: Ehrlichkeit, Sonne, Hängematten, Pferde, Katzen, Hunde, meinen Mann und meine Kinder, Eis, Spätzle, Musik, Kino, 200g medium gebratenes Rinderhüftsteak mit Salat, Tunkeier, barfuß am Strand laufen, Hühnergötter suchen, auf nem Berg stehen, Spazieren gehen, Sterne, baden, lesen, Schokoladenkuchen, Geburtstag, Weihnachten, Silvester, lange schlafen (und noch ungefähr 2 Mio andere Dinge)
Das mag ich nicht: angelogen werden, Menschen, die andere ausnutzen, Rosenkohl, Leber, Bananen, pink, die Vorstellung eines langsamen und qualvollen Todes, Geldsorgen, Angst, Horrorfilme, Psycho-Thriller, Techno (und weitere 2 Mio Dinge)
Haustiere: Hund, Katze, Urzeitkrebse (3 Kinder und einen Mann)
Raucher?: Nein
Lieblingseis: Joghurt
Piercings/Tattoos: Ohrlöcher und ein Tattoo
Einfach oder kompliziert: Kann ich nicht sagen, müssen die anderen beurteilen. Ich würde ja behaupten total einfach...
Schuhgröße: 38
Geschwister: 1 Bruder
Lieblingsradiosender: Bayern 2, Rock Antenne
Idole: keine, als Kind: meine Cousine und Jutta
Wie viele Kinder willst Du?: ich hab alle, die ich wollte
Mit was sollte man Dich nicht alleine lassen?: mit Schokolade
Deine Grundstimmung: pragmatisch optimistisch
Was trägst Du beim Schlafen?: T-Shirt
Lieblingstier: Giraffe, Erdmännchen
Deine Merkmale: Raumeffizienz
Bist Du verliebt?: Ja, seit 9 Jahren in den selben Mann
Schon mal ein Mädchen geküsst?: Nein, ich bin stock-schwul
Worte, die Dich so sehr berührt haben, dass sie Dir nicht mehr aus dem Kopf gehen:
"Ich wollte kein zweites Kind", "Hättest Du was getan, hättest Du ein gutes Abitur machen können", "Ich bin stolz auf Dich", "Ich liebe Dich", "Mit Dir kann ich alles schaffen"
Bereiste Länder: Ich hab noch kein Land "bereist", aber ich war schon in: England, Frankreich, Irland, Türkei, USA, Deutschland, Österreich, Italien, Tschechei, Dänemark
Bist Du oft krank?: Nein, aber wenn, dann gscheit...



So, wer Lust hat, kann das jetzt auch für sich machen :-)



Samstag, 1. März 2014

Freundschaft ist...

... kurz durchläuten und fragen, wie es einem geht
... gemeinsam Frühstücken und dabei über Gott und die Welt plaudern
... gemeinsam bis nachts um halb drei den Fasching verweigern
... ein Engelchen geschickt bekommen
... sehen, dass man online ist und angechattet werden
... Bücher tauschen
... zuhören und nachfragen
... miteinander reden, lachen schweigen
... vielleicht auch mal miteinander weinen
... sich in den Arm nehmen, wenn einer das braucht
... lange nichts voneinander hören und dann da anknüpfen können, wo man aufgehört hat
... sich zu mögen und aneinander zu denken
... auszuhalten, dass es Phasen gibt, in denen man keinen Platz im Leben des anderen hat
... miteinander kochen und essen
... miteinander Musik machen
... stundenlang über völlig belanglose Dinge quatschen können
... nichts sagen zu müssen
... gemeinsam spazieren zu gehen
... jemanden zu haben, mit dem man seine Gedanken, Wünsche, Träume und Ängste teilen kann
... so sein zu dürfen, wie man ist
... ehrliche Rückmeldungen zu bekommen - auch zu schwierigen Themen
... trotzdem seine eigenen Entscheidungen fällen zu dürfen
... in schönen und in schlimmen Situationen im Leben nicht alleine zu sein
... nachts um 3 jemanden anrufen können, weil man unbedingt jemanden braucht




Ich habe im letzten halben Jahr festgestellt, dass ich doch einige Freunde habe. Bei manchen habe ich das Gefühl, dass in der Zeit aus Bekanntschaften Freundschaften wurden. Das ist ein schönes Gefühl. Und ich danke Euch allen, dass Ihr da seid, dass es Euch gibt, dass Ihr einen Teil meines Weges mit mir geht.
Ihr seid toll und es ist schön, dass es Euch in meinem Leben gibt.

Danke

Dienstag, 25. Februar 2014

"Heute war ein schöner Tag...

... mit allen, die ich gerne mag".
Der Satz ist aus einem der Lieblingsbücher meiner Kinder.
Heute war so ein Tag. Na gut. Nicht mit "allen" - das wäre auch ein bisschen viel. Aber immerhin schon mal mit zweien.
Vormittags war ich bei meiner mittlerweile langjährigen Freundin Christina zum Frühstücken eingeladen. Es tut gut, sich mit jemandem einfach über alles mögliche zu unterhalten. Und da wir beide 3 Kinder haben und somit seit Jahren beim Kaffeetrinken auch gleichzeitig Kinder bändigten, genießen wir es jetzt so richtig, dass wir uns vormittags treffen können - und man sich in Zimmerlautstärke unterhalten kann, keiner dabei die Schränke ausräumt oder irgendwas erwischt, was er nicht haben soll. Einfach zwei Stunden in Ruhe am Tisch sitzen, essen, was man will, trinken, ohne dass man nen Lumpen braucht, ratschen ohne ständig durch ein "Mama, Maaaamaaaa" unterbrochen zu werden......
Nicht falsch verstehen, ich liebe meine Kinder wirklich, aber Unterhaltungen ohne sie sind wesentlich einfacher :-)

Heute nachmittag hatten wir dann Besuch von Nina, einer neueren Freundin.Sie hatte letztes Jahr ihr Pferd hier stehen und es freut mich wirklich, dass der Kontakt nach ihrem Stallwechsel nicht abgerissen ist. Es gibt ja im Leben immer mal Leute, die nur kurze Gastspiele geben - ich hoffe, dass das in dem Fall nicht so ist. Mit ihr kann man nämlich richtig albern sein und obwohl ich theoretisch ihre Mutter sein könnte (wenn ich relativ früh angefangen hätte) ist doch eine ähnliche Wellenlänge vorhanden. Und Menschen, mit denen mal lachen kann sind schließlich Gold wert, oder?

Heute war insgesamt also einfach ein schöner Tag. Ohne große Anforderungen, ohne groß Tamtam, einfach nur mit normalen, netten Leuten und guten Gesprächen und Sonne und frischer Luft.
Balsam für die Seele und Kraft für die Dunkeltage, die noch kommen werden.

Danke auch an Euch!

Donnerstag, 20. Februar 2014

die Sache mit dem Glück

Ich hab ja schon ein paar Mal erwähnt: Ich bin glücklich. Wirklich und tief empfunden.
Ich habe den tollsten Mann der Welt, auch wenn er schnarcht und seine Wäsche vor dem Bett sammelt.
Ich habe die tollsten Kinder, auch wenn sie laut sind und nicht immer folgen und manchmal die Ohren auf Durchzug schalten.
Ich habe klasse Omas, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind und wir manchmal aneinandergeraten.
Ich habe wunderbare Menschen um mich herum, die mich überraschen, mich zum Lachen bringen, mich in den Arm nehmen und manchmal auch einfach nur mal kurz anrufen oder mailen.

Insgesamt bin ich also ein vom Leben verwöhnter Mensch, ein Glückskind.

Vielleicht bin ich aber auch nur glücklich, weil ich mich nicht danach sehne, unglücklich zu sein.
Weil ich nicht auf Gedeih und Verderb versuche, mein Leben mit Schwierigkeiten und Problemen vollzupacken.
Weil ich im Hier und Jetzt lebe und nicht viel Sinn darin finde, die Vergangenheit zu überhöhen und/oder mich danach zu sehnen.
Weil ich nicht dazu neige, anderen die Verantwortung für mein Leben zu geben oder für Dinge, die nicht funktionieren die Schuld zu verteilen.
Weil ich vieles von dem, was ich habe, durch harte Arbeit und wirkliches Kämpfen erreicht habe.
Weil ich mich schon durch einiges durchbeißen durfte.
Weil ich zwar oft nicht weiß, was ich will, aber meist ganz genau, was ich NICHT will.
Weil ich weiß, dass ich das allermeiste, was das Leben auf Lager hat, packen kann - und mit meinem Mann gemeinsam kann ich ALLES schaffen.
Weil ich so ziemlich den größten Dickschädel habe, den man sich vorstellen kann - kampflos aufgeben ist daher keine Möglichkeit.
Weil ich an mich/uns glaube.
Weil mit Humor das meiste viel leichter zu ertragen ist. Und wenn der Humor schräg genug ist, findet man beinahe überall irgendetwas Komisches - so wie das Leben an sich.
Weil ich bereit bin, positive Dinge zu sehen und mich darüber zu freuen.

Stellt sich also jetzt die Frage: Bin ich glücklich, weil mein Leben so toll ist oder ist mein Leben so toll, weil ich ein glücklicher Mensch bin? Wahrscheinlich ist das eine Frage, die genauso wenig zu klären ist, wie die Frage, wer zuerst da war - Henne oder Ei...
Und ganz ehrlich: Es ist mir völlig egal - Hauptsache, es bleibt so.
In diesem Sinne: Auf das Glücklichsein!!!


Mittwoch, 19. Februar 2014

soooo tolle Fotos

Ich hab Euch ja schon versprochen, dass ich Euch ein paar zeige und hier sind sie. Die supertollen Fotos von Patrizia Lofner (Biba Photodesign in Meitingen)













Dienstag, 18. Februar 2014

"Ich bin wieder hier...

... in meinem Revier, war nie wirklich weg, hab mich nur versteckt..." und das, obwohl ich Westernhagen gar nicht wirklich gerne mag - aber es passt. Ok, zugegebenermaßen nur dieser Teil des Liedes - aber ich finde, man sollte die Ansprüche nicht zu hoch schrauben.

So ist es. Ich hab mich versteckt. Aber jetzt geht's wieder aufwärts.
Nachdem ich mit dem Antibiotikum jetzt "In und Out" gemacht habe (rein, schlucken, kotzen), darf ich es weglassen. Seither geht es mir schon viel besser. Ich verstehe Bulemiker - Übergeben kann befreiend sein...
Aber unabhängig von den unappetitlichen Bereichen des Ganzen:
Ich stehe wieder. Wacklig zwar, aber doch auf meinen Füßen. Und somit geht es jetzt wieder aufwärts. Wohin auch sonst?

Sonntag, 16. Februar 2014

Abs und Aufs

Trotz aller positiver Einstellung und dem Glauben an Heilung und dem Verweigern von Nebenwirkungen gibt es einfach Tage, an denen es einem nicht gut geht.
Ich hatte seit Mittwoch ein derartiges Loch. 
Als mir mein Onkologe dann am Donnerstag eröffnet hat, dass er die Chemo nicht machen will, hätte ich fast den Boden unter den Füßen verloren. Jetzt könnte man natürlich sagen, es hätte keine großen Unterschied gemacht, ob sie am Donnerstag oder am Montag läuft. Aber doch - das hätte es schon. Für mich. Warum kann ich nicht mal genau erklären. Es hat mich so viel Überwindung gekostet, da am Donnerstag hinzugehen. Ich hatte für Donnerstag und Freitag schon alles geregelt mit den Kindern. Es war für mich ein mentaler Stichpunkt, am 13.02. meine vorletzte Chemo zu bekommen - und wenn das nicht geklappt hätte, hätte sich ein richtig tiefes Loch aufgetan.
Der Kompromiss war ja, die Chemo läuft und ich nehm Antibiotika. Antibiotika und ich  - wir vertragen uns sehr selten. Ich reagiere darauf meist mit Übelkeit und/oder Durchfall. Kein Wunder also, dass es diesmal nach der Chemo einfach härter war, als die vorherigen Male.
Die letzten 3 Tage habe ich nachmittags zwei Stunden komatös auf dem Sofa verbracht. Insgesamt fühle ich mich noch ziemlich wackelig - aber es geht langsam bergauf.
Nichtsdestotrotz merkt man, dass so eine Chemotherapie einfach kein Spaziergang für den Körper ist und dass 5 Monate Nichts-Tun nicht eben förderlich für die psychische Gesundheit sind. 

So, und jetzt geht es wieder aufwärts. Gestern saß ich eine Stunde in der Sonne im Liegestuhl und habe das Frühlingswetter genossen. Ich habe die ersten Schneeglöckchen im Garten entdeckt, die Tulpen wachsen wie wild und die Vögel können sich gar nicht mehr beruhigen. Auch wenn heute das Wetter eher trüb ist - insgesamt stehen die Zeichen auf Frühling. Und Frühling heißt: neue Lebenskräfte, Sonne und viel frische Luft. 
Und wenn ich wieder graue Minuten habe, dann schau ich mir die Fotos von Patty an und muss Lachen und dann ist eh schon alles nicht mehr so schlimm.
Die Fotos zeige ich Euch, wenn ich alle habe. Patty hat nämlich ein wirklich tolles Fotoshooting mit uns gemacht und mir vorab schon mal ein paar gezeigt, mehr wird aber noch nicht verraten :-)

Freitag, 14. Februar 2014

Krankengeld

Nachdem ich kürzlich über die Krankenkasse geschimpft habe, muss ich jetzt natürlich auch sagen, dass mein Krankengeld mittlerweile da ist. Nachdem ich die drei Abrechnungen gemailt habe und nach 4 Tagen nachgefragt habe, wurde mir gesagt, dass das Krankengeld berechnet und auf den nächsten Tag angewiesen sei - und tatsächlich war es am nächsten Tag da. Hut ab!
Ich habe mich natürlich dann auch bei meiner Sachbearbeiterin freundlichst bedankt. Man darf diese armen Menschen ja nicht immer nur anmaulen.
Mal sehen, was dieses Kapitel in Zukunft noch bringen wird.

Donnerstag, 13. Februar 2014

nur noch eine ...

Ich hab ja seit über einer Woche eine Erkältung. Mieser fester Reizhusten, Nebenhöhlen ein bisschen zu. Kein Fieber, nichts Ungewöhnliches für die Jahreszeit. Ich war beim Arzt, Lunge so weit ok.
Ich bin ja momentan etwas therapiemüde. Gestern abend hatte ich das heulende Elend, weil mir schon beim Gedanken an die Chemo übel und flau im Magen wurde. Es hat mich also wirklich Überwindung gekostet, da heute hinzugehen. Und dann sag ich Doofkopf zur Assistentin: "Ich hatte schon Angst, dass sie wegen der Erkältung nicht laufen kann.". Sie hat mich daraufhin gefragt, ob ich Fieber hatte/habe (nein) und gemeint, sie würde ihn (Dr. Hochdörfer) fragen. Und dann kam sie, hängt mich ab und sagt: "Er hat entschieden, wir machen sie nicht. Montag nochmal kommen." Auf Nachfrage hat sie gemeint, die Blutwerte wären ok - und dann hab ich doch einfach nochmal mit ihm gesprochen.
Dr. Hochdörfer hat dann gemeint, er würde es nicht machen und auch seiner Frau nicht empfehlen - aber er könne durchaus verstehen, dass ich das Ganze gerne rum hätte.
Als ich ihn fragte, was denn im schlimmsten Fall passieren könne meinte er: "Im schlimmsten Fall sterben Sie."
Nachdem er mich abgehört und meine Mandeln angeschaut hat, hat er dann gemeint, dass mit 60-70%Wahrscheinlichkeit gar nichts passieren wird, ich mit 20 % Wahrscheinlichkeit eine Lungenentzündung bekomme und mit 10% Wahrscheinlichkeit ins Krankenhaus müsste. Seine Empfehlung war dann: er gibt mir Antibiotika und wir machen die Chemo am Montag.
Und im Endeffekt haben wir uns auf: Chemo heute + Antibiotika geeinigt.

Jetzt werde ich natürlich alles daran setzen, am nächsten Donnerstag zur Blutuntersuchung zu gehen und danach zu ihm - und so fit wie nur irgendwie möglich zu sein!
Hoffentlich vertrage ich die beiden Antibiotika - das ist bei mir ja nicht immer so sicher.


Mittwoch, 12. Februar 2014

Frühjahrsputz

Ich habe ja schon ein paar Mal erwähnt, dass ich nicht unbedingt die super Hausfrau bin.  Deshalb mache ich den selten bei mir zu Hause in der Wohnung. Nichtsdestotrotz mache ich ihn mental.
Und weil das Wetter so frühlingshaft ist, ist jetzt wohl die richtige Zeit dafür.
Ich kann Euch das nur empfehlen.
Überlegt Euch mal, was Euch gut tut und was nicht. Überlegt Euch, von was Ihr Euch trennen könnt und wovon nicht. Und vielleicht auch mal, warum von dem einen ja und von dem anderen nein.
Eines der schmerzhaftesten Kapitel beim Frühjahrsputz ist, wenn man "Freunde" aussortieren muss. Wenn man feststellt, dass Menschen, die einem was bedeutet haben, denen gegenüber man gewisse Erwartungen hatte, aus welchen Gründen auch immer nicht bereit oder in der Lage sind, diese Erwartungen zu erfüllen. Oder man deutlich gesagt/gezeigt bekommt, dass man selbst diesen Menschen eben nicht so viel bedeutet.
Autsch, das tut weh - aber wenn es nicht die große Liebe ist, die einen von Jetzt auf Gleich für die blonde Nachbarin verlässt, bringt es einen nicht um.
Der Abschied von manchen Dingen oder Menschen tut wirklich weh - und schmerzt auch einige Zeit danach noch. Von anderen Dingen und Menschen trennen wir uns leicht. Tatsache ist: Immer wieder mal ausmisten hilft oft, etwas klarer zu sehen. Es hilft, wieder von Dingen umgeben zu sein, die einem gefallen und die einem gut tun, statt überall Sachen stehen zu haben, die man weder mag noch braucht oder die schon lange kaputt sind und einem den Blick auf andere, vielleicht wichtigere Dinge verstellen.
Genauso hilft es, sich ab und zu von Menschen zu verabschieden, mit denen man ein Stück Weg gegangen ist. Weil sie einem nicht mehr gut tun, weil sie einen anderen Weg einschlagen, weil sich herausstellt, dass man tatsächlich von Anfang an nicht miteinander gegangen ist, sondern nur notgedrungen nebeneinander herlief (oder meinetwegen auch nur zufällig in der S-Bahn nebeneinander stand, weil nichts anderes mehr frei war).
Loslassen ist schwer und es tut weh. Weil man nicht nur das kaputte/hässliche Ding oder die nicht mehr existente Freundschaft wegwirft oder loslässt, sondern daran ja auch Hoffnungen, Träume, Wünsche, Erinnerungen usw. hängen. Und die gehen zum Teil auch flöten. Was man sich dabei immer wieder bewusst machen sollte ist: Man selbst entscheidet, was man an Erinnerungen behält und was man loslässt. Selbst wenn man sich von Dingen oder Menschen trennt (oder getrennt wird) muss man dasjenige oder denjenigen ja nicht völlig vergessen und aus seinem Leben streichen. Manchmal ist es besser, das zu tun - aber ob man das tut, kann jeder selbst entscheiden.
Und wenn man mal wieder so richtig aufgeräumt hat und überflüssigen Ballast losgeworden ist, dann stellt sich - nach dem Gefühl des Verlustes und der Angst, einen Fehler begangen zu haben - sehr oft (ja, ich wage zu behaupten: in den allermeisten Fällen) ein Gefühl der Leichtigkeit und der Freiheit ein.
Deshalb mein Aufruf: Macht Frühjahrsputz - wenn nicht in Euren Häusern, so doch in Euren Köpfen und Herzen.

Dienstag, 11. Februar 2014

GdB

Jetzt ist es amtlich: Ich bin nicht normal. Und wenn man nicht normal ist, bekommt man einen Behindertenausweis :-)
In diesem Falle ist also nicht normal sogar ziemlich positiv. Ich bin im Sinne des §2 SGB IX behindert. Falls jemand nicht so vertraut ist mit dem SGB IX, hier der Text des §2:

(1) Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.
(2) Menschen sind im Sinne des Teils 2 schwerbehindert, wenn bei ihnen ein Grad der Behinderung von wenigstens 50 vorliegt und sie ihren Wohnsitz, ihren gewöhnlichen Aufenthalt oder ihre Beschäftigung auf einem Arbeitsplatz im Sinne des § 73 rechtmäßig im Geltungsbereich dieses Gesetzbuches haben.
(3) Schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden sollen behinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50, aber wenigstens 30, bei denen die übrigen Voraussetzungen des Absatzes 2 vorliegen, wenn sie infolge ihrer Behinderung ohne die Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz im Sinne des § 73 nicht erlangen oder nicht behalten können (gleichgestellte behinderte Menschen).

Quelle: Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz

Da ich einen GdB von 50 zuerkannt bekommen habe, bin ich also streng genommen sogar schwerbehindert. Ich kenne Menschen, die jetzt sagen werden "DAS habe ich schon immer gewusst". Jaja, lästert ihr ruhig :-)
Ich habe dafür jetzt einen erhöhten Steuerfreibetrag, mehr Urlaubsanspruch und verstärkten Kündigungsschutz. Ich erhöhe die Behindertenquote meines Arbeitgebers und senke dadurch die Ausgleichsabgabe (falls eine gezahlt werden muss).
Das Ganze erst mal für 5 Jahre, weil ich in 5 Jahren ja geheilt sein könnte.
Mir erst mal egal. Momentan ist es so und damit bin ich ganz zufrieden.

Montag, 10. Februar 2014

Krankenkassen-Auskotz-Post

Wie sagte ein Freund von mir erst kürzlich: "Krankenkassen sind die,die mit Kranken Kasse machen"...
So langsam aber sicher glaube ich das auch.
Ich bin seit Oktober krankgeschrieben. Somit müsste ich (grob gerechnet) seit Dezember Krankengeld bekommen. Krieg ich aber nicht. Ende Januar klebte auf meinem Krankengeldauszahlungsschein (das ist der Wisch, auf dem man sich vom Arzt seine andauernde Krankheit bestätigen lassen muss - alle zwei Wochen) ein Post-It mit dem Hinweis "beim Arbeitgeber wegen Verdienstbescheinigung nachgefragt". Danke aber auch. Wenn sie eine Verdienstbescheinigung brauchen, hätten sie mir das doch mit Beginn des Zeitraums für den mir Krankengeld zusteht, mitteilen können, oder? Hätten sie mir das Formular für die Lohnbescheinigung geschickt, hätte ich es direkt zu uns in die Personalabteilung gebracht. Hätten sie mir gesagt, ich soll die Abrechnungen der letzten drei Monate vorlegen hätten sie die sofort bekommen. Hat aber keiner. Mir wurde nur das Formular für den Nachweis der Krankheit geschickt mit dem Hinweis, dass ich immer spätestens an dem Tag, an dem die alte Bestätigung abläuft die neue holen muss...

Jetzt ist es ja so, dass ich seit über 10 Jahren bei der selben Kasse bin. Die kriegen jeden Monat von mir und meinem Arbeitgeber einen festgesetzten Prozentsatz meines Gehaltes. Da sollte man doch eigentlich meinen, die könnten zurückrechnen, wie viel ich also verdient habe. So schwer ist das gar nicht, der gute alte Dreisatz hilft da wirklich weiter... Tja, Pustekuchen, können sie nicht. Sonst müssten sie ja auch tatsächlich sofort auszahlen und könnten nicht noch 3 Monate mit meinem Geld arbeiten. Und ist ja kein Problem, ich bin ja krank zu Hause, ich kann ja auch praktisch kein Geld ausgeben... Was jemand macht, der alleinerziehend ist und kein zweites Gehalt in petto hat, weiß ich nicht und will ich mir auch gar nicht vorstellen.

Statt sich mit meiner Auszahlung zu beschäftigen hat die Krankenkasse übrigens lieber meinen Arzt um Stellungnahme gebeten, wie lange die Arbeitsunfähigkeit wohl bestehen wird.
Ich habe mich dann mit einem eher unfreundlichen Brief an die Kasse gewandt, in dem ich bemerkte, dass ich nicht verstehen kann, warum sie es nicht schaffen, mein Krankengeld zu berechnen, sich aber schon mal drum kümmern, wann ich wieder arbeiten kann - obwohl ihnen klar sein müsste, dass noch nicht mal die Chemo durch ist und obwohl sie wissen, dass eine Bestrahlung folgen wird.
Als Antwort erhielt ich eine sehr unfreundliche Mail von einer augenscheinlich extrem genervten Sachbearbeiterin, die Erklärung, dass sie beim Arzt nachfragen müssen, um etwaige weitere Therapieschritte planen zu können.... ???? Bislang ging ich immer davon aus, dass die Therapieschritte von meinen Ärzten geplant werden. Aber wenn das jetzt die Krankenkasse macht, dann kann das ja heiter werden. Wenn sie dabei genauso sorgfältig und zügig arbeiten wie bei der Berechnung des Krankengeldes, dann brauche ich vor 2015 nicht mit Bestrahlungen zu rechnen...
Nein, Scherz beiseite. Natürlich haben die nichts mit der Planung der Therapie zu tun, erst wenn es um Anschlussheilbehandlung geht, sind sie dabei. Und das ist auch gut so, sonst würde das Ganze noch mehr drunter und drüber gehen.

Übrigens hat sich die "nette Dame" großzügigerweise bereit erklärt, aufgrund der letzten 3 abgerechneten Monate mein Krankengeld zu berechnen. Die habe ich ihr am Donnerstag sofort gemailt - jetzt bin ich mal gespannt, wann denn dann endlich mal Geld fliest. Es ist nämlich gar nicht so, dass wir das hier im Übermaß hätten und es so locker ist ohne...

wie könnte es anders sein?

Am Donnerstag kommt die vorletzte Chemo und jetzt ratete mal... RICHTIG, ich bin erkältet. Anscheinend muss das so sein. Ich krieg diesen doofen Infekt seit Dezember nicht wirklich weg - und immer eine Woche vor der Chemo (also in der grünen Woche, wo es einem ja gut geht :-)  ) kommt sie voll durch. Ich keuche, ich rotze, die Augen tränen und ab und zu greife ich heimlich zum Fieberthermometer, weil ich nicht weiß, ob ich Hitzewallungen oder Fieber habe. Sind aber wohl nur Hitzewallungen... Tja, man wird alt.
Unabhängig davon nervt der Zustand ungemein und was der Krebs bisher nicht geschafft hat, schafft die Erkältung zunehmend: Ich beginne zu jammern. Ich liege auf dem Sofa und jammere vor mich hin und wenn es keiner hört, setzte ich mich im Büro neben meinen Mann und erzähle explizit, wie weh das husten tut und dass ich echt krank bin. Das hilft zwar auch nicht, bringt mir aber immerhin ab und zu ein mitleidiges Brummen ein. Ist ja auch schon was wert und erinnert mich an meinen alten Teddybär. Das wiederum gibt mir ein Gefühl von Geborgenheit - und somit bringt es natürlich schon was :-)

Ich hoffe also einfach, dass die Blutwerte am Donnerstag so weit in Ordnung sind, dass die Chemo läuft - ich habe nämlich keine Lust auf weitere Verzögerungen.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Sport

Es gilt mittlerweile als gesichert, dass 3 Stunden Bewegung in der Woche (dazu gehört schon schnelleres Spazierengehen oder Gartenarbeit) das Risiko eines Rezidivs oder einer Neuerkrankung reduzieren. Wer meinen Stechschritt kennt, weiß, dass es "langsames" Spazierengehen bei mir sowieso nicht gibt.
Anfangs habe ich also 2x pro Woche ein Date mit meiner Mutter gemacht und wir sind spazieren gegangen. Momentan sind die Feldwege hier rundherum so matschig, dass man da zwar seine Schuhe lassen kann - aber spazierengehen ist eher nicht drinnen. Auf der Straße macht das Ganze nur begrenzt Spaß - und was hilft es, nicht an Krebs, sondern an einem Auto zu sterben?
Ein Fitness-Studio kann ich mir nicht leisten - und ich hätte ja immer die bequeme Ausrede, dass ich wegen der Kinder nicht gehen kann.
Im heutigen Internetzeitalter ist das aber alles kein Problem.
Man besuche youtube und gebe dort mal "Bauch, Beine, Po" ein - und dann hat man eine RIESEN Auswahl.
Ich habe mich für den Kanal "wellshapedTV" entschieden und mache jetzt täglich zwischen  30 und 60 Minuten verschiedenste Trainingseinheiten. Ich hab schon ein wenig Pilates und ein bisschen BBP und einmal sogar Aerobic versucht.
Fazit:
1.) Ich werde versuchen, das durchzuziehen
2.) Vielleicht gönne ich mir zwischendurch mal ein XXL-Senioren-Training
3.) Für Aerobic bin ich tatsächlich koordinatorisch zu doof
4.) Der Kauf einer Gymnastik-Matte lohnt sich
5.) Ich habe in der letzten Woche Muskeln benützt, von denen ich schon gar nicht mehr wusste, dass ich sie habe - danach war mir das dann um so klarer...

Mittwoch, 5. Februar 2014

Weltkrebstag überlebt

Am 05.02. ist Weltkrebstag. Prinzipiell sind solche Tage ja immer ganz ok, um etwas Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge zu lenken. Wobei - wenn man ehrlich ist, verstreichen viele der Gedenktage ja völlig unbemerkt. Oder wusste von Euch jemand, dass am 19. 02. der Tag der Minzschokolade oder am 31.03. der Tag des Bunsenbrenners ist? Man findet da ziemlich viele eher skurrile Tage in der Liste. Und da ist es ganz gut, dass man die nicht alle kennt. Sonst müsste ich übermorgen meinen Nachbarn mit allen Fingern winken....
Gestern war also Weltkrebstag. Nicht so skurril und durchaus sinnvoll. Allerdings ist mein Fassungsvermögen, was das Thema Krebs und die neuere Forschung usw. angeht derzeit eher begrenzt. Und gestern war es mir dann irgendwann zu viel.
Praktischerweise waren wir gestern beim Fotografieren (die ersten richtigen Familienfotos seit beinahe 7 Jahren) - somit bin ich der Berichterstattung für 2 Stunden ausgekommen. Danke hier nochmal an Patty von Biba-Photodesign.

Samstag, 1. Februar 2014

neuer Comic

Ich muss gestehen, ich bin Comic-Fan.
Allerdings nicht so seltsame Hau-drauf-Zonk-BOING-Dinger, sondern so richtig gute.
Asterix finde ich nach wie vor lesenswert. Lucky Luke bringen wir gerade unseren Kindern näher. Die Peanuts oder Calvin und Hobbes, Baby Blues - alles wirklich tolle und lesenswerte und oft sehr hintergründige Kunstwerke.
In meiner Kindheit gab es noch Pferde-Cartoons mit sehr, sehr dicken Ponys. Keine Ahnung, von wem die waren, die habe ich nie mehr gefunden. Jetzt habe ich aber etwas gefunden, was in diese Richtung geht. Wenn ich mir die Ponys anschaue, könnte es sogar die selbe Zeichnerin sein. Auf jeden Fall bin ich verliebt in Fergus das Pferd. Auf Facebook findet man mehr.


Hat nichts mit Krebs zu tun? Ja und? - Macht nichts! Es gibt ja schließlich noch ganz viel Leben außen drum herum...